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Bildungsfonds. Was versteht man darunter ?
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Bildungsfonds unterscheiden sich zu den beschriebenen Studienkrediten im Punkt der Finanzierung der Darlehen.
Bei einem Bildungsfonds wird die Finanzierung des Ausfallrisikos von Geldgebern über einen Fonds getragen.
Das Kapital stammt von Geldgebern und Förderern, die in entsprechende Bildungsfonds investieren, z.B. Unternehmen, Stiftungen, ausgesuchte Privatinvestoren im Einzelfall auch von den Hochschulen bzw. Bildungsträgern selbst.
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Dieses Kapital wird zweckgebunden zur Studienfinanzierung an ausgewählte Studenten ausgezahlt, die bestimmten Voraussetzungen entsprechen und das Auswahlverfahren erfolgreich bestanden haben.
Im Gegenzug verpflichten sich die geförderten Studierenden, nach Studienabschluss und erfolgreichem Berufseinstieg, Beiträge an den Fonds zu leisten.
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Die Rückzahlungen fließen dann wieder in den Fonds ein und stehen neuen Antragsstellern zur Verfügung.
Wichtiges Unterscheidungskriterium ist die Regelung der Rückzahlungen:
Verdienstabhängige Bildungsfonds
Die Höhe der Beitragszahlungen ist nach dem Berufseinstieg abhängig vom erzielten Gehalt,
meistens ein bestimmte Prozentsatz des Einkommens. Verdient der Berufseinsteiger nach dem Studium nicht so gut,
zahlt er auch wenig zurück.
Verdienstunabhängige Bildungsfonds
Die Höhe der Beitragszahlungen ist nach dem Berufseinstieg unabhängig von der Höhe des erzielten Gehalts.
In den USA sind Bildungskredite bereits seit vielen Jahren üblich.
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